Coaching

Prüfungs- und Auftrittsangst

Wir alle haben eigene Lösungsversuche, um mit Prüfungs- und Auftrittsstress umzugehen, die mehr oder weniger gut funktionieren. Das wird spätestens dann zum Problem, wenn das Studium, die Ausbildung oder die berufliche Karriere davon beeinträchtigt wird.

Mit meinem Coachingangebot schließe ich die Lücke zwischen klassischer Nachhilfe bzw. Präsentationstraining und Psychotherapie. Wenn Ihnen Nachhilfe oder Trainings nichts gebracht haben und eine Therapie unnötig ist, sind Sie bei mir richtig.

Wie werde ich meine Prüfungs-/Auftrittsangst los?

Meine Arbeit umfasst drei Säulen, die sich in der Praxis bestens bewährt haben:

  1. Selbstregulation bei Angst, Panik und anderen belastenden Gefühlen und Erfahrungen
  2. Erlernen zieldienlicher Strategien, Planungs- oder Lerntechniken
  3. Blockaden, Sinnfragen, Selbstwert und Motivation

Mir fällt außerdem auf, dass bei Prüfungs- und Auftrittsangst immer mehrere Ebenen angetriggert werden, auf die ich kurz eingehen möchte: Gefühl, Selbstbeziehung, Selbstwert und die unbewusste Ebene.

Gefühlsebene

Der logisch denkende Teil Ihres Gehirns kennt vermutlich alle relevanten Zahlen, Daten und Fakten für eine gelungen Prüfung oder einen wichtigen Auftritt. Doch rationales Denken hilft oft nur vor der Prüfung. Aus diesem Grund ist es auch so schwierig, dem oft gehörten Rat zu folgen und der Anspannung mit Entspannungsübungen zu begegnen. Anspannung ist bekanntlich das genaue Gegenteil von Entspannung, wie soll das mit dem „gegen-die-Angst-Entspannen“ also funktionieren?

Deswegen arbeite ich genau dort, wo die Gefühle erlebt werden: am Körper. Dort spiegelt sich die Angst wider. Der Körper reagiert mit Herzrasen, Schwitzen oder Muskelverspannungen. Wenn wir also an Angstgefühlen arbeiten, müssen wir auch mit dem Körper arbeiten. Gut so, denn den haben wir ja immer dabei.

Selbstbeziehungsebene

Menschen mit Prüfungs-und Auftrittsangst berichten mir häufig von starken Schamgefühlen oder Selbstvorwürfen, die sie wegen ihrer Angst haben. Oder sie sind der Ansicht, dieses Problem weder haben noch vor anderen zugeben zu dürfen. Folglich fällt es ihnen schwer, sich selbst mit diesem Problem anzunehmen. Eine derart belastete Selbstbeziehung wiederum blockiert die Aufhebung der Angst. Deshalb ist die Arbeit an der Selbstbeziehung so wichtig.

Selbstwertebene

Neben der rein körperlich erlebten Angst höre ich von betroffenen Personen oft, wie sie in einer angstauslösenden Situation „innerlich schrumpfen“ und ihr ganzes Wissen völlig vergessen. Sie schlüpfen beim Thema Prüfung oder Auftritt gewissermaßen in ein „kindliches Ich“, was eine angemessene Angstbewältigung unmöglich macht.

Das nagt natürlich am Selbstwertgefühl, denn wer fühlt sich schon gern klein und hilflos, sobald er oder sie in eine Prüfung und das Büro des Chefs geht? Bei meiner Arbeit fokussiere ich mich deshalb auf genau die Denkweisen und Überzeugungen, die für das innere Schrumpfen verantwortlich sind. Gemeinsam werden dann selbstwertsteigernde Strategien erarbeitet, um zukünftig gelassen und zuversichtlich mit dem Thema umzugehen.

Unbewusste Ebene

Nicht immer kennen wir unsere „inneren roten Ampeln“, die uns hindern, in wichtigen Situationen angstfrei zu bleiben. Dann macht es Sinn, unbewusste Einflüsse aufzuspüren, die einen entspannten Auftritt erschweren. Das könnte eine noch nicht verarbeitete Erfahrung, ein ungelöster Konflikt oder eine andere ursächliche Angst sein. Um das herauszufinden, nutze ich bestimmte Testfragen als „Probebohrungen“ in das unbewusste Konfliktfeld und erkenne dann sehr genau, wo eventuell noch Handlungsbedarf besteht.

Wovor haben Sie Angst?

Ich habe schon vor der Prüfung Angst
  • Anfahrt zum / Betreten des Prüfungsraums, Bühne, Büro
  • Platz aufsuchen, in einen ruhigen Raum kommen
  • Der eigene Name wird aufgerufen
  • Der Chef kommt ins Büro
  • Mir steckt noch etwas in den Knochen
  • Ich nehme anderen den Raum/Erfolg weg
  • Ich bin ein schlechter Mensch/Student/Chef/Sohn/Tochter...
Ich habe während der Prüfung oder des Auftritts Angst
  • Ich fühle mich bedroht
  • Ich fühle mich hilflos
  • Ich fühle mich einsam
  • Ich fühle mich beobachtet
  • Ich schäme mich für etwas
  • Ich habe Angst vor einem Blackout oder Versprecher
  • Meine Inkompetenz darf nicht entlarvt werden...
Ich habe Stress mit meinem Selbstwertgefühl
  • Ich fühle mich ganz klein
  • Ich habe keinen Erfolg verdient
  • Ich fühle mich zu doof/dick/dünn/alt
  • Ich glaube, mit mir stimmt etwas nicht
  • Es wird etwas Schlimmes passieren...
Ich fühle meine Angst körperlich
  • Erröten
  • Herzrasen
  • Schwindel
  • Bauchweh
  • Ohnmacht...
Ich habe Stress mit speziellen Aspekten
  • Demotivation ("keinen Bock")
  • Prokrastination ("Aufschieberitis")
  • Sinnfragen ("Wofür mache ich den Mist eigentlich?")
  • Cave-Syndrom ("Höhlensyndrom" durch Corona-Kontaktreduzierung)...

Immer noch neugierig?

Wenn Sie Ihre sozialen Schlüsselkompetenzen in Gruppen optimieren wollen, lade ich Sie herzlich zu meinen Seminaren ein. Dabei geht es um wertschätzende Kommunikation mit unserem Gegenüber, den Ausbau von Schlagfertigkeit und emotionaler Intelligenz sowie die Verbesserung des emotionalen Selbstmanagements.


Was meine Kunden sagen

Bild eines Kunden

Da meine Flugangst mich schon sehr lange belastete, habe ich nun etwas dagegen unternommen. Nach kurzem E-Mail-Kontakt habe ich mit Herrn Köhnlein einen Termin vereinbart. Durch seine natürliche, humorvolle und freundliche Art war ich schon beim Erstkontakt zuversichtlich. Meine Flugangst ist fast verschwunden. Was am meisten dazu beigetragen hat: die Möglichkeit der Selbststeuerung durch „Klopfen und kurbeln“. Herzlichen Dank!

Michael Riemke

Coachingkunde

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Als beruflicher Vielflieger suchte ich nach Möglichkeiten der eigenen Einflussnahme auf meine Angst, um entspannt und angstfrei zu fliegen. Ein Kollege hat mir von Herrn Köhnlein erzählt. Es war sehr befreiend zu erleben, wie sich allmählich die Grenzen verschieben und ich nun Stück für Stück entspannter fliegen kann. Ich fühlte mich immer sicher und ernst genommen. Und Herr Köhnlein kann prima und sehr geduldig erklären, was für mich sehr wichtig war.

Heinz Brinkmann

Coachingkunde